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Pressol

Pressol

TECHNIK DIE FÜHRT

Pressol - Technik die führt

Pressol ist eine deutsche Firma, die weltweit agiert und in mehr als 100 Ländern vertreten ist.

Den Anfang nahm alles 1914 mit der Erfindung eines Pumpölers durch den Schiffsoffizier Josef Preßl und führte 1920 zur Gründung der ersten Produktionsstätte von Pressol.

Seitdem wurde die breitgefächerte Produktpalette sowie Produktion stetig weiterentwickelt und optimiert, sodass mehr als 90% aus eigener Herstellung stammen und Pressol somit restlos effiziente Komplettlösungen für Schmiertechnik aller Art aus einer Hand anbietet.

Pressol Infomaterial

Konsistenzklassen DIN 51 818 (NLGI)

Durch die Skala des National Lubricating Grease Institute (NLGI) werden Schmierfette in neun verschiedene Klassen eingeteilt.Diese Einteilung wird anhand der Walkpenetration oder auch Konuspenetration vorgenommen. Dabei wird die Eindringtiefe eines Kegels in ein Schmierfett in Zehntelmillimeter gemessen.

Die Konsistenzklassen 000 bis 0 sind auch als sogenannte Fließfette bekannt, welche aufgrund ihres guten Fließverhaltens für Zentralschmieranlagen geeignet sind. Schmierfette mit festerer Konsistenz, wie z.B. NLGI Klasse 3, werden hingegen genutzt um an der Schmierstelle zu haften oder sogar abzudichten.

NLGI-Konsistenz-Klasse Walkpenetration nach ISO 2137 (0,1 mm) Visuelle Beurteilung der Verformbarkeit Verwendung
000 445-475 ähnlich sehr dickem Öl Getriebefette
00 400-430 sehr weich
0 355-385 weich
1 310-340
2 265-295 salbenartig Wälzlagerfette
Gleitlagerfette
3 220-250 beinahe fest
4 175-205 fest
5 130-160 sehr fest Blockfette
6 85-115

SAE Klassifikationen

Die „Society of Automotive Engineers“ (SAE) klassifiziert seit 1905 Motor- und Getriebeöle anhand ihres Fließverhaltens.

Dabei wird unterschieden in Mehrbereichsöle, welche man das gesamte Jahr über nutzen kann und Einbereichsöle, welche nur in einem bestimmten Zeitraum (Jahreszeit) genutzt werden können.

Heutzutage sind fast überall Mehrbereichsöle üblich, man erkennt sie an Bezeichnungen wie z.B. 5W-40. Einbereichsöle hingegen findet man in Sonderfällen wie dem Rennsport, Maschinen mit älteren Motoren oder auch bei Rasenmähern, die nur in warmen Monaten zum Einsatz kommen.

Nach der SAE J300 von Januar 2015 sind Sommeröle in Viskositätsklasse 8 (sehr dünnflüssig), 12, 16, 20, 30, 40, 50 oder 60 (sehr dickflüssig) klassifiziert.

Motoröl Viskosität bei 100 °C
SAE 16 5,6 mm²/s bis 6,9 mm²/s
SAE 20 6,9 mm²/s bis 9,3 mm²/s
SAE 30 9,3 mm²/s bis 12,5 mm²/s
SAE 40 12,5 mm²/s bis 16,3 mm²/s
SAE 50 16,3 mm²/s bis 21,9 mm²/s
SAE 60 21,9 mm²/s und mehr

Winteröle hingegen sind in die Viskositätsklassen 0W, 5W, 10W, 15W, 20W und 25W eingeteilt, wobei das „W“ für „Wintereignung“ steht.

Motoröl Tiefsttemperatur, bei der das Öl nach SAE J300 noch pumpbar ist
SAE 0W -40 °C
SAE 5W -35 °C
SAE 10W -30 °C
SAE 15W -25 °C
SAE 20W -20 °C
SAE 25W -15 °C

Die Viskositätsklassen der Getriebeöle für Kraftfahrzeuge gehen von SAE 70 (sehr dünnflüssig) bis SAE 250 (sehr dickflüssig).

Die SAE-Klassifizierung ist allerdings nicht absolut, sondern ein Vergleichswert innerhalb einer fest definierten Gruppe wie den folgenden: Motoröl, Getriebeöl oder Flugmotorenöl.

Diese Öle können aufgrund ihrer unterschiedlichen Additive, selbst bei ähnlichen oder gleichen Fließverhalten, nicht als Ersatz für einander genutzt werden.

Dichtungswerkstoffe und Temperaturbereiche

Die Hinweise der DIN 7716 (Erzeugnisse aus Kautschuk und Gummi, Anforderungen an die Lagerung, Reinigung und Wartung) sind zu beachten.

Hier genannte eingetragene Warenzeichen von Herstellerfirmen: Perbunan, Viton®, Teflon und Delrin.

Werkstoff Temperaturbereich
NBR (Acrylnitril-Butadien-Kautschuk, z.B. Perbunan) -30 °C bis +100 °C
FKM (Fluor-Kautschuk, z.B. Viton®) -20 °C bis +200 °C
EPDM (Ethylen-Propylen-Dien-Kautschuk) -50 °C bis +150 °C
PTFE (Polytetrafluorethylen, z.B. Teflon) -200 °C bis +230 °C
POM (Polyacetal, z.B. Delrin) -40 °C bis +80 °C